Im Sommer 1923 wird im 3. Obergeschoss der ehemaligen fürsterzbischöflichen Residenz eine Galerie eröffnet – als zweites kulturelles Standbein neben den Salzburger Festspielen. Damals besitzt die Galerie kein einziges eigenes Kunstwerk. Dass daraus eine international beachtete Sammlung europäischer Meister wurde, ist einem Namen zu verdanken: Czernin. Rudolph Graf Czernin von und zu Chudenitz begann um 1800, eine der bedeutendsten Adelssammlungen seiner Zeit aufzubauen. Neben barocken Meisterwerken und Werken der französischen Klassik galt sein besonderes Interesse der niederländischen Malerei. Heute stehen diese Gemälde unter Denkmalschutz – und zählen zum wertvollsten kulturellen Besitz des Landes Salzburg. Unter dem Motto Graf Czernin lädt zur Ausstellung durften wir Clips für ein interaktives Ausstellungserlebnis rund um den Grafen und seine Sammlung realisieren.